B2B Leadgenerierung über AdWords: So geht‘s

Wie schon angekündigt, möchte ich mich dem Thema B2B Leadgenerierung über AdWords noch etwas intensiver widmen. Eine Bahnfahrt von Köln nach Berlin zur SES 2009 ist da eine willkommene Gelegenheit, das Thema einmal intensiver zu betrachten. Auf geht’s:

Das Thema Leadgenerierung ist besonders für Unternehmen mit B2B Kunden besonders wichtig. Denn für diese Unternehmen ist es entscheidend, qualitativ hochwertige Datensätze bzw. Leads für den Verkauf ihrer Produkte zu bekommen. Ist auch Ihr Unternehmen auf die Leadgenerierung von B2B Datensätzen angewiesen, dann sollten Sie den folgenden Artikel aufmerksam lesen. Denn hier erhalten Sie ein paar Tipps, wie Sie qualitativ hochwertige B2B Adressen über Google AdWords in Ihre Datenbank bekommen.

  1. Nische statt Masse

    Ihre Zielgruppe ist speziell, schwer zu finden und dazu auch noch überschaubar? Dann haben Sie bei AdWords in den meisten Fällen den Vorteil, dass die Konkurrenz auch überschaubar ist und Sie somit günstig frische, qualifizierte B2B Leads generieren können. Zusätzlich bietet diese Ausgangssituation Ihnen die hervorragende Möglichkeit, Ihre Zielgruppe sehr gezielt anzusprechen.
    Nutzen Sie dazu das Wissen um die Sorgen und den Leidensdruck Ihrer (potentiellen) Kunden. Denn so können Sie Ihrer Klientel das bieten, was Sie in Google suchen: Problemlösungen für schwierige Themen. Je spezieller das Thema, desto unwahrscheinlicher ist es, dass der Suchende die Lösung auf der ersten Ergebnisseite bei Google findet. Außer, Sie machen es richtig.

  2. Problemlösungen versprechen

    Warum sollte ein schwer beschäftigter B2B Kunde, der um den Wert seiner Daten weiß und der keine Lust auf Werbung hat, seine Daten ausgerechnet bei Ihnen lassen? Weil er sich etwas davon erhofft. Stellen Sie dem Suchenden eine Lösung für ein wichtiges Problem in Aussicht. Eine schier unbegrenzte Anzahl an Möglichkeiten der Darstellung ergibt sich dabei für Sie. Hauptsache Sie machen es dem Nutzer leicht. Damit ist auch gemeint, dass Sie die Informationen direkt und ohne Kosten anbieten, lediglich gegen die Abgabe notwendiger Daten.

  3. Die Richtige Angebotsform

    Eine beliebte Form der B2B Leadgenerierung ist das Angebot von Whitepaper, Case Studies oder Reporten, die sich die Nutzer gegen Angabe Ihrer Daten kostenlos runterladen können. Diese Vorgehensweise ist nicht ohne Grund weit verbreitet. Auch meine Erfahrung besagt, dass diese Methode gut funktioniert unter der Bedingung, dass das Thema 100%ig zu der Zielgruppe passen muss. Denn sonst füllen Sie Ihre Datenbank mit irrelevanten Leads

  4. Der richtige Namen
    Der Name muss passen: Fragen Sie Ihre Freunde und Bekannten mal, ob Sie wissen was ein Whitepaper oder eine Case Study ist. Die wenigsten wissen dies. Aber wenn Sie z. B. IT Admins fragen, kennt diese Begriffe jeder. Achten Sie also auf die Sprache Ihrer Zielgruppe. Alternativen zu den besagen Whitepaper oder Case Studies können „Spezialreport“, „Sonderausgaben“ oder „Studien“ sein. Sie können natürlich auch komplett auf einen solchen Namen verzichten und stattdessen nur den Titel in den Fokus rücken. Das wichtigste hierfür ist, Sie müssen verschiedene Namen gegeneinander testen, denn so finden Sie am einfachsten heraus, was die Sprache Ihrer Zielgruppe trifft.
  5. Im nächsten Teil widme ich mich dann den Themen:

  6. Die richtige Optik der Landingpage
  7. Datenschutz: Was dürfen Sie, was müssen Sie?
  8. Der Lead ist da, was nun?

Ich hoffe, den Artikel spätestens auf der Rückfahrt fertig zu bekommen.

Robin Heintze

Robin ist zusammen mit Sascha Klapetz Geschäftsführer der morefiremedia GbR. Dort versucht er Tag um Tag die Effizienz von Suchmaschinen-Marketing und E-Mail-Marketing zu steigern. Schwerpunkt ist dabei die gezielte Verknüpfung der Leadgenerierung und des Leadsmanagements. Zudem beschäftigt er sich mit der Optimierung von Landingpages. Zuvor war er in einem Fachverlag als Online Marketing Manager und in einer Werbe-Agentur tätig. Robin wohnt in Köln und ist begeisterter Läufer und Fußball-Fan.
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