Google AdWords eigenen sich bei der Leadgenerierung nicht nur dazu, die E-Mail Adresse eines Nutzers zu gewinnen. Sie können über SEM auch einen Medienwechsel herbeiführen und z. B. die Postanschrift oder evtl. auch die Telefonnummer Ihrer potentiellen Kunden/Interessenten gewinnen.
Das funktioniert aber nur, wenn Sie dem angehenden Lead einen konkreten Mehrwert in Aussicht stellen, den er von der Preisgabe seiner Daten hat. Denn die Nutzer sind nicht nur anspruchsvoller, sondern auch wesentlich vorsichtiger geworden. Und auch die rechtlichen Rahmenbedingungen sind dabei zu beachten. Schließlich möchten Sie die gewonnenen Daten auch bestmöglich für Ihre Marketing-Maßnahmen einsetzen.
In dieser Tatsache liegt auch die nächste Hürde für Ihre Leadgenerierung über Suchmaschinen-Marketing: Sie brauchen die korrekten Daten der Nutzer. Nicht nur Wegwerf-Mailadressen, auch falsche Postadressen und Telefonnummern stellen ein Problem für die Leadgenerierung und das Leadmanagement dar.
Die korrekte Postanschrift erfahren Sie am einfachsten über das Angebot, kostenlose Informationen (Broschüren, Kataloge etc.) zu verschicken. Wenn diese wirklich einen Nutzen für den Interessenten darstellen, wird er gerne seine Daten und die Erlaubnis der Zusendung abgeben. Achten Sie auch darauf, die Option der Werbeerlaubnis mit anzubieten.
Um sich unnötiges Porto zu ersparen und nur wirkliche Interessenten zu beliefern, sollten Sie bei der Auswahl der Informationen/Broschüren, die Sie verschicken, auf die Affinität der Zielgruppe achten. Bieten Sie nur Dinge an, die fast ausschließlich für Ihre Zielgruppe geeignet sind. Dadurch reduzieren Sie zwar die Zahl der Leads, erhöhen aber gleichzeitig die Qualität und sparen Porto.

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